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Kondensationsenergienutzung Rekuperation

Um Heizöl oder Gas in eine Flamme umzuwandeln benötigt man im gleichen Sinne Energie, wie wenn man heisses Wasser verdampfen will. Diese Energie (sie entspricht 6 % des Energieinhaltes des Brennstoffes bei Heizöl und 11% bei Erdgas) wird bei einer konventionellen Heizanlage via Abgas ins Freie geführt. Bei der Rekuperation wird ein Teil dieser Verdampfungsenergie durch Kondensation im Tauscher zurückgewonnen. Dies ergibt neben dem Energiegewinn, welcher sich durch den sehr guten Wirkungsgrad belegen lässt, eine niedrigere Abgastemperatur, die eine einfache Abgasleitung zulässt. Durch die Kondensation wird ein erheblicher Anteil des Schwefels aus den Abgasen ausgewaschen. Die CO-Werte (Grenzwert 80 mgr/m3) liegen meistens unter 10 mgr/m3.

Die Abkühlung der Heizgase unter den Taupunkt führt zur Auskondensation des Wasserdampfes, was einer Abgaswäsche gleich kommt. So wird durch die Dauerkondensation zusätzlich eine wesentliche Reduktion des Schwefel- und des CO2-Ausstosses erzielt.

Auszug aus DIN 4702 Teil 6:

Brennwertkessel sind Kessel, in denen im Abgas enthaltene, latente Wärme in Form von Wasserdampf durch Kondensation nutzbar gemacht wird. Sie können mit einstufigen, mehrstufigen oder modulierenden Feuerungen ausgerüstet sein.

Der Wasserdampf in den Abgasen von Heizöl kondensiert erst unter 47°C (CO2 13,3%). Bei Erdgas bei 57°C (CO2 10,5%).