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Heizen in der Übergangszeit

Besonders im Herbst ist es wichtig, dass zum richtigen Zeitpunkt mit dem Heizen begonnen wird. Die Gebäudekonstruktion sollte nicht vollumfänglich auskühlen und die Oberflächentemperatur von gut gedämmten Aussenwänden sollte im Gebäudeinneren 18°C nicht unterschreiten. So kann die Energie aus der warmen Jahreszeit in der Gebäudekonstruktion gespeichert und mit wenig Nachheizen am Morgen und Abend gehalten werden.

Zu diesem Energiehalten eignen sich Sekundärheizsysteme wie Holzöfen, Schwedenöfen und Cheminées besonders gut. Das Verbrennen von zwei oder drei trockenen Hartholzscheiten am Abend und am Morgen reichen aus, um diese Oberflächentemperatur halten zu können. Das Einschalten der primären Gebäudeheizung mit grösserer Leistung kann so um mehrere Wochen hinausgeschoben werden, ohne dass die Gebäudekonstruktion mit einer Masse von mehreren Tonnen nicht mit grossem Energieaufwand wieder aufgewärmt werden muss.

Beispiel: Eine Gebäudehülle eines Einfamilienhauses mit 4 Aussenwänden à 10m Länge und 5m Höhe und einem Dach mit 100m2 Fläche wiegt über 75'000 kg. Diese Masse von 75'000 kg um 2° zu erwärmen benötigt über 350 kWh Energie.

Auch im Frühling kann mit dem analogen Einsatz des sekundären Heizsystems die Behaglichkeit im Gebäude erhalten bleiben und die Betriebszeit des primären Gebäudeheizsystem um mehrere Wochen reduziert werden.

Beim Stützheizen mittels Holzöfen, Schwedenöfen oder Cheminées ist sicherzustellen, dass das primäre Gebäudeheizsystem ausgeschaltet bleibt und nicht zwei Wärmeerzeugungen parallel in Betrieb sind. Weiter ist ein ökologischer Mehrwert nur dann zu garantieren, wenn trockenes Hartholz aus der regionalen Forstwirtschaft verwendet und die Holzheizung fachgerecht angefeuert und betrieben wird.