Wärme- und Kälteschutz

Bei bestehenden Bauten liegt das grösste Energiesparpotenzial in der Gebäudehülle.

teu empfiehlt nach dem "Stand der Technik" zu dämmen. Das heisst folgende Mindestdämmstärken sind einzuhalten: Dach 20 cm, Aussenwände 16 cm, Decke über Keller 14 cm. Mit einer geringen Mehrinvestition können so die Betriebskosten nachhaltig gesenkt werden. Zusätzlich fallen zukünftige Energiepreisschwankungen weniger ins Gewicht.

Nach dem "Stand der Technik" sollen Fenster einen Gesamt-U-Wert von 1.0 W/m²K aufweisen. Achtung: Dieser Wert gilt für Glas und Rahmen zusammen. Die Gläser alleine müssen dabei einen U-Wert, der kleiner als 1.0 ist aufweisen.

Die gesetzlich minimale Wärmedämmung für die Gebäudehülle wird durch die Bestimmungen der Energiegesetze festgelegt. Der heute geforderte U-Wert für Wand und Dach beträgt 0.3 W/m²K, dies entspricht einer rund 12 cm dicken Wärmedämmung.

Bei klimatisierten oder gekühlten Räumen ist auch der Kälteschutz zu beachten. Insbesondere die Strahlungsenergie durch Sonnenlicht bzw. die richtige Beschattung von Glasfronten ist von grosser Bedeutung zur Beschränkung des Energieaufwands.